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Tinnitus - die lästigen Ohrgeräusche loswerden
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Klingeln, Summen, Brummen, Pfeifen – Ohrgeräusche, die keine akustische Quelle haben, nennt man Tinnitus. Ein Tinnitus kann ein- oder beidseitig auftreten und ist oft nach wenigen Minuten wieder verschwunden. Manchmal werden die Ohrgeräusche jedoch chronisch. Sie lassen sich nicht mit Medikamenten heilen, aber es gibt Möglichkeiten, sie erträglicher zu machen.

Vom leisen Fiepen bis zum lauten Brummen: Wer zum ersten Mal Ohrgeräusche wahrnimmt, muss nicht gleich in Panik verfallen. Meist gehen sie von selbst zurück. Sind die Geräusche jedoch nach zwei bis drei Tagen noch immer da, sollte ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden.

Bleiben die Ohrgeräusche länger als drei Monate bestehen, spricht man von einem chronischen Tinnitus. Oft sind die Beschwerden nur schwach ausgeprägt: Sie werden von Betroffenen als lästig empfunden, es ist jedoch möglich, sich mit ihnen zu arrangieren. Bei anderen sind die Ohrgeräusche jedoch so stark, dass sie den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Ständige Anspannung sowie Schlaf- und Konzentrationsprobleme können die Folge sein.

Ein Tinnitus kann – muss aber nicht – mit einem Hörverlust einhergehen. Meist können Betroffene ganz normal hören.

Verbreitetes Phänomen

Tinnitus gehört mittlerweile zu den häufigsten Symptomen im HNO-medizinischen Bereich. Rund 10 – 15% aller Menschen sind davon betroffen. In Deutschland leiden ca. drei Millionen Menschen an Tinnitus.

Von akut bis chronisch

Nach einem lauten Konzert, Sportereignis oder dem Benutzen einer sehr lauten Maschine wie einer Kettensäge hat man oft ein Fiepen im Ohr. Die plötzlichen Geräusche können jedoch auch ohne äußere Ursache ganz spontan auftreten. Bei einem solchen akuten, plötzlichen Tinnitus nehmen viele Betroffene die Töne im Ohr nur ein paar Sekunden wahr. Treten sie in regelmäßigen Abständen immer mal wieder auf, handelt es sich um einen subakuten Tinnitus. Bestehen die Beschwerden länger als ein halbes Jahr, wird der Tinnitus als chronisch, also dauerhaft, eingestuft.

Ursachen: Lärm, Belastung, Medikamente

Ohrgeräusche können viele Ursachen haben. Manchmal hört man das Blut strömen, wenn Gefäße verengt sind. In anderen Fällen sind die Haarzellen im Innenohr durch Lärm geschädigt, sodass die Signalleitung an das Gehirn gestört ist. Aber auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Mittelohrentzündungen, eine Fehlstellung des Kiefers und manche Arzneimittel können einen Tinnitus fördern. Und manchmal ist es schlicht zu viel Ohrenschmalz. Es gibt auch Fälle, bei denen kein Auslöser erkennbar ist – dann sprechen Fachleute von einem primären oder idiopathischen Tinnitus.

Hilfe bei Tinnitus

Wird als Ursache der Ohrgeräusche eine Grunderkrankung ausgemacht, wie z. B. Bluthochdruck oder eine Mittelohrentzündung, so wird zuerst diese Erkrankung behandelt. Im besten Fall verschwinden dann auch die lästigen Ohrgeräusche.

Warum und wie genau Tinnitus bei einem Hörschaden durch Lärm entsteht, ist nicht abschließend geklärt. Das erschwert eine wirksame Behandlung. Eine Theorie geht von Phantomgeräuschen aus: Weil die zerstörten oder gereizten Sinneszellen in der Hörschnecke keine Signale mehr an das Gehirn weiterleiten. reagieren die Nervenzellen auf der Ausbleiben der Signale im Hörzentrum des Gehirns mit verstärkter Aktivität. Es entstehen Phantomgeräusche – ähnlich einem Phantomschmerz nach einer Amputation.

Dann hilft nur, mit den Geräuschen leben zu lernen. Ein Ansatz hierzu ist die Tinnitus-Retraining-Therapie, eine Entspannungstechnik, die hilft, die Ohrgeräusche zu überhören.

Andere setzen auf Musiktherapie. Alle Musiktherapie-Arten machen sich die Formbarkeit des Gehirns zunutze, also die Fähigkeit, neuronale Verbindungen neu zu organisieren. Studien haben belegt, dass schon 15 Minuten tägliches aufmerksames Hören die Synapsen im auditiven Cortex verändern. Bewusstes Hören führt also zu einer „Umprogrammierung“ im Gehirn und der Tinnitus rückt in den Hintergrund. Mit einem Hörtraining in Form von Summen verändert sich das Gehirn besonders rasch – Ohrgeräusche lassen sich so buchstäblich wegsummen.

In Ihrer Apotheke erhalten Sie zudem pflanzliche Mittel oder Globuli, die Ihre Therapie unterstützen. Wir beraten Sie gerne.

Ausgleich im Alltag

Tinnitus wird oft als Hilferuf des Körpers gesehen. Deshalb sollte man achtsam mit sich umgehen und sich selbst Gutes tun. Die folgenden Maßnahmen helfen, im Alltag mehr Ausgleich zu finden.

Wichtig ist vor allem, zu viel Stress abzubauen. Sei es im Beruf oder in der Familie: Was ist wirklich wichtig, was nicht, welche Aufgaben kann ein anderer übernehmen? Hilfreich sind auch Entspannungsübungen wie Meditation, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung.
Bewegung ist ein wichtiger Ausgleich. Vor allem, wenn man im Alltag viel sitzt. Gut sind leichtes Jogging, Schwimmen, Aqua-fitness oder Tanzen. Die Sportart sollte Spaß machen und nicht zu anstrengend sein. Bei regelmäßigem Training schüttet der Körper Hormone aus, die auf die Psyche ausgleichend wirken.
Angenehme Geräusche aus der Natur wie Regen, Meeresrauschen oder das Plätschern eines Zimmerbrunnens sorgen für Ablenkung. Eine Hörhilfe, auch Noiser oder Masker genannt, überdeckt den Tinnitus teilweise oder vollständig. Apps wie „Tinnitracks“ spielen Musik ab, die die jeweilige Frequenz des Tinnitus herausfiltert.

Hilfe durch Ginkgo und Magnesium

Durchblutungsfördernde Wirkstoffe, zum Beispiel Ginkgoextrakte, können die Durchblutung des Gehörs unterstützen und die Anpassungsfähigkeit des Gehirns stärken. Magnesiumpräparate können mit ihrer entspannenden Wirkung positiv auf Muskel- und Nervenzellen oder der Blockierung bestimmter Rezeptoren im Innenohr wirken. Fragen Sie einfach in Ihrer Apotheke nach unterstützenden Mitteln bei Tinnitus – wir beraten Sie gern.

Max Krieger,

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